FAQs gravostar
Fragen zu gravostar
Mit welchen Werkzeug-Aufnahmen ist gravostar erhältlich?
(siehe auch www.gravostar.com/Produkte/gravostar/Downloads Maschinenvoraussetzungen)
Die meisten unserer Werkzeuge sind standardmässig mit einem zylindrischen Aufnahmeschaft von 20 mm Durchmesser versehen. Der gravostar kann somit anstelle eines Fräsers in jede Aufnahme mit Spannzange oder Weldon-Halterung mit Durchmesser 20 mm eingespannt werden. (diverse Sonderaufnahmen sind relativ kurzfristig lieferbar)
Wie entsteht das Schriftbild?
(siehe auch www.gravostar.com/Produkte/gravostar)
Das Abfahren der Beschriftung erfolgt durch die Achsen-Steuerung der Bearbeitungsmaschine. Der Ablauf ist grundsätzlich derselbe, wie beim Gravieren mit einem Gravierstichel.
Welche Maschinen-Voraussetzungen sind nötig?
(siehe www.gravostar.com/Produkte/gravostar/Downloads Maschinenvoraussetzungen)
Für welche Steuerungen ist eine Beschriftungssoftware erhältlich?
(siehe www.gravostar.com/Produkte/gravostar/Downloads Maschinenvoraussetzungen)
Wie gross ist der erforderliche Kühlmitteldruck beim Punktierprägen?
Der minimal erforderliche Kühlmitteldruck beträgt ca. 2 bar. Es gilt zu beachten, dass für den Einsatz unter ca. 5 bar generell der Typ WS eingesetzt werden muss.
Welche Beschriftungstiefe kann mit gravostar erreicht werden?
- Punktierprägewerkzeuge:
Die Stärke der Beschriftung ist abhängig vom anstehenden Kühlmitteldruck und beträgt maximal ca. 0.2 mm. Durch den Einsatz des Typs WS mit schwerer Beschriftungsnadel kann die Beschriftungstiefe etwas verstärkt werden.
Ist die Prägung zu tief, kann diese mit den einstellbaren Werkzeugtypen WX und WSX bzw. WSRX reduziert werden. - Ritz- bzw. Rollpräge-Markierwerkzeuge:
Bei diesen Werkzeugtypen beträgt die Beschriftungstiefe in der Regel weniger als 0.1 mm. Aufgrund der Veränderung der Oberflächenstruktur sind dabei die Beschriftungen trotzdem sehr gut sichtbar (wie Kratzer auf Oberflächen).
Welche Belastungen wirken auf die Maschinenspindel?
- Punktierprägewerkzeuge:
Aufgrund der Druckimpuls-Steuerung ist die Beschriftungsnadel beim Auftritt auf die Beschriftungsfläche nicht mehr Druck-beaufschlagt. Somit wirkt auf die Maschinenspindel lediglich ein minimaler axialer Druck von wenigen N. - Ritz- bzw. Rollpräge-Markierwerkzeuge:
Die Belastung ist abhängig vom anstehenden Vorspanndruck der Werkzeuge. Seitlich beträgt dieser einige N, in axialer Richtung maximal 120 N.
Wie gross ist der Verschleiss der Werkzeuge?
Aufgrund der grossen Härte der Beschriftungsnadel (92 HRC) arbeitet diese praktisch verschleissfrei. Erfahrungsgemäss ist selbst im Schichtbetrieb nach mehreren Wochen Einsatzdauer noch kein Verschleiss erkennbar. Zudem kann die Beschriftungsnadel bei allen Werkzeug-Typen schnell und einfach ausgetauscht werden.
Welcher Werkzeugtyp ist für uns der richtige?
(siehe auch www.gravostar.com/Produkte/gravostar)
Dies ist abhängig vom gewünschten Resultat der Beschriftung bzw. der vorhandenen Ausrüstung der Maschine, auf welcher das Werkzeug eingesetzt werden soll.
Sind periodische Wartungsarbeiten erforderlich?
Nein, der Betrieb aller Beschriftungswerkzeuge ist vollständig wartungsfrei.
Welchen Einfluss hat die Beschriftung auf die Festigkeit der Teile?
Im Gegensatz zum Gravieren oder auch Laserbeschriften wird beim Punktier- und Rollprägen kein Material abgetragen. Dies bedeutet keine Verletzung der Materialfasern und demzufolge praktisch keine Verminderung der Festigkeit.
Da beim Punktierprägen zudem lediglich ein feiner Punkt nach dem anderen gesetzt wird, können auch sehr dünne Werkstücke ohne Verformung beschriftet werden.
Wo liegen die Vorteile gegenüber dem Gravieren?
(siehe auch www.gravostar.com/Produkte/gravostar)
- Im Gegensatz zum Gravieren können mit gravostar sehr hohe Vorschübe von über 5‘000 U/min gefahren werden. (Material-unabhängig)
- Es besteht keine Gefahr eines Werkzeugbruchs aufgrund von Verschleiss oder zu hohem Vorschub. Zudem bleibt die Beschriftung auch bei etwas abgenutzter Beschriftungsnadel praktisch unverändert (keinerlei Gratbildung).
Im Vergleich zum Gravieren sind Qualitäts- und Prozess-Sicherheit beim Beschriften mit gravostar wesentlich höherer. - Aufgrund der automatischen Abstands-Kompensation (zwischen Werkstück und Beschriftungsnadel) können auch Werkstücke mit unebener Oberfläche oder grösseren Masstoleranzen (z.B. rohe Gussteile oder runde Formen) problemlos beschriftet werden.
Die Teile-Beschriftung verlängert die Maschinenlaufzeit; macht das Sinn?
(siehe auch www.gravostar.com/Produkte/gravostar/Downloads)
Es ist richtig, die Bearbeitungszeit der „teuren“ Produktionsmaschine wird um einige Sekunden verlängert.
Als Alternative bietet sich die nachträgliche Beschriftung an, welche jedoch einen zusätzlichen Arbeitsgang erfordert.
Dies bringt folgende Nachteile mit sich:
- Die Gesamt-Durchlaufzeit der Teilefertigung wird erhöht.
- Die Beschriftung bzw. die damit verbundene Handhabung erfordert in der Regel zusätzliche Kosten und/oder manuelle Arbeitszeit.
- Die Prozess-Sicherheit leidet (es können Teile vergessen bzw. falsch beschriftet werden)
In der Gesamtbilanz bedeutet dies: trotz minimaler Verlängerung der Maschinenlaufzeit ist die im Zerspanungsprozess integrierte Beschriftung meistens die günstigste und vor allem Prozess-sicherste Variante.
Die FAQs können auch zusammengefasst als PDF-Datei herunter geladen werden.
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